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Wohnen im Licht

Der mitteleuropäische Winter kennt nur ganz wenige Sonnenstunden. Und das schlägt bekanntlich auf unsere Gesundheit: Vitamin-D-Mangel, Stimmungsschwankungen und Müdigkeit sind nur einige von vielen Spuren, die die dunklen Tage hinterlassen können. Dahinter steckt eine ganz normale Anpassungsreaktion des Körpers: Mangelndes Sonnenlicht im Winter kurbelt die Bildung von Melatonin an, das uns schläfrig und träge macht.

 

Da sollte uns doch spätestens jetzt ein Licht aufgehen – und zwar nicht irgendeines. Mehr Licht in unsere Innenräume zu bringen, gehört daher heute zu den zentralen Planungszielen von Architekten. Doch schon mit einfachen Mitteln lässt sich bereits gute Stimmung machen.

 

Lichtspiele – Tipps vom Experten

Eine schicke Tischlampe zaubert mit indirektem Licht eine Wohlfühlatmosphäre, ein glanzvoller Kronleuchter verwandelt jedes Heim in ein Märchenschloss. Lichtreflexe in schillernden Regenbogenfarben lassen wieder von warmen Frühlingstagen träumen. Eine Pendelleuchte über dem Esstisch sorgt für besonders intime Stimmung und setzt kulinarische Köstlichkeiten erst richtig in Szene. Licht wirkt unterbewusst, es beeinflusst unsere Stimmung und sogar unser Essverhalten. Gönnen wir uns doch ein wenig dekorative Lichttherapie mit vielen kleinen Lichtquellen im Raum. Denn durch ein Licht- und Schattenspiel wirkt ein Raum erst richtig interessant und behaglich. Zu starkes, grelles Licht ist ungemütlich und lädt nicht unbedingt zum Verweilen ein. Stehlampen eignen sich besonders als Requisite für kahle Ecken. So bricht man Linien und Kanten im Raum und nimmt ihm seine Sterilität. Lebendigkeit zieht ein und bietet eine moderate Alternative zur Deckenbeleuchtung. Genauso wie Wandlampen eignen sie sich perfekt für einen TV-Abend. Kinostimmung in den eigenen vier Wänden – was will man mehr?

 

Schönes Licht: eine Sache der richtigen Planung

Die Beleuchtung entscheidet, ob wir uns in einem Raum wohlfühlen. Denn je nach Kontrast, Lichtfarbe oder Helligkeit entfaltet das Licht eine völlig andere Wirkung. Indirekte Leuchten zum Beispiel schaffen weiches Wohlfühllicht, der Arbeitsplatz dagegen benötigt ein sehr helles, fokussiertes Licht. Um das Beste aus einem Raum herauszuholen, sollte auch die Beleuchtung gut geplant sein. Das ist der Trick für die ideale Beleuchtung: Für Behaglichkeit sorgt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen kontrastarmer und kontrastreicher Beleuchtung. Das funktioniert am besten durch eine Mischung aus drei verschiedenen Lichtquellen: Hintergrundbeleuchtung, Akzentlicht und Arbeitsbeleuchtung.

 

Früh genug ans Licht denken!

Im besten Fall wird die Lichtplanung bereits beim Bau oder der Renovierung berücksichtigt. Nutzen Sie die Chance, mit einem Experten über Ihre Vorstellungen einer gelungenen Beleuchtung zu sprechen. Denn die Sache mit dem Licht gerät gern in den Hintergrund. Dabei erspart eine gründliche Planung spätere Enttäuschungen und kostspielige Nachbesserungen. Denn nur so sind die Steckdosen und Stromanschlüsse genau dort, wo sie später gebraucht werden, und hässliche Verlängerungskabel mitten durchs Wohnzimmer oder entlang jeder Wand im Flur werden vermieden.

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