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Wohnbauförderung in Oberösterreich

Wer sich den Traum eines Eigenheims oder einer Erweiterung des Wohnraums erfüllen möchte, dem stehen durch das Land Oberösterreich Wohnbauförderungen zur Verfügung. Es gilt darauf zu achten, dass man die vorgeschriebenen Bedingungen für die Inanspruchnahme des Zuschusses erfüllt.

Geförderte Wohnbauten

Einerseits wird unter anderem der Bau eines Eigenheims mit zwei Wohnungen gefördert, welches eine Mindestgröße von 80 Quadratmeter aufweist und als Teil einer Wohnanlage erbaut wird. Andererseits wird ein Gebäude, das nur zu teilweisen Wohnzwecken dient, gefördert. Auch bei einem Reihenhaus kann um eine Förderung angesucht werden, wobei es sich um ein zweigeschossiges Wohnhaus mit drei voneinander abgetrennten und nur von außen zugänglichen Behausungen handelt. Sie müssen genauso jeweils mindestens 80 Quadratmeter Nutzfläche aufweisen.

Voraussetzungen für die Wohnbauförderung

Damit eine Privatperson im Land Oberösterreich die Landesförderung in Anspruch nehmen kann, muss das Eigenheim im Eigentum des Förderbewerbs liegen und das Ansuchen muss vor dem Beginn des Bauvorhabens erfolgen. Es ist ebenfalls besonders darauf zu achten, dass sämtliche energetischen Mindestvoraussetzungen für die Heizungs-und Warmwasserbereitungsanlagen gegeben sind.

Personenbezogene Voraussetzungen

Durch den Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft, der Volljährigkeit und eines gerechtfertigten Wohnbedarfs besteht die Möglichkeit, die Fördermittel zu beantragen. Ansuchende Personen sollten durchgehend und rechtmäßig mehr als fünf Jahre in Österreich ihren Hauptwohnsitz haben und Einkünfte beziehen, bei denen gesetzlich vorgeschriebene Beiträge an die Sozialversicherung entrichtet wurden. Nach dem Bezug des Zuschusses und der Fertigstellung des Wohnvorhabens muss der Hauptwohnsitz angemeldet werden, welcher allein zur Deckung des Wohnwunsches besteht. Es gilt außerdem darauf zu achten, die Einkommensgrenze möglichst einzuhalten.

Beispiel:

Für sämtliche Wohnbauförderungen gilt, dass bei einer Person das Brutto-Jahreseinkommen EUR 39.000 betragen sollte, abzüglich der gesetzmäßigen Lohnsteuer, Familienbeihilfe, Unterhaltszahlungen, Pflegegelder, etc. Bei einem Haushalt von zwei Personen beträgt das maximale Brutto-Jahreseinkommen EUR 65.000. Bei einem Überschreiten dieses Jahreseinkommens wird die Höhe der Unterstützung prozentuell begrenzt.

Finanzielle Richtlinien

Es wird durch Zuschüsse zu einem Hypothekarkredit gefördert, welcher durch die HYPO Oberösterreich bereitgestellt wird und das Darlehen wird im Grundbuch gesichert. Dies bedeutet, dass die HYPO als Pfandrechtsgläubiger im Grundbuch eingetragen wird – erst dies realisiert die Ausschüttung des Darlehens. Die Höhe des Zuschusses beträgt ein Sechstel des geförderten Hypothekardarlehens, welche auf die Darlehenszeit von 30 Jahren aufgeteilt wird. Im Laufe der ersten 15 Jahre beträgt die Höhe des Zuschusses pro Jahr fünf Prozent und die verbleibende Laufzeit beträgt 1,67 % des gesamten Förderbetrags pro Jahr. Die Höhe des Förderungsdarlehens beläuft sich auf EUR 45.000. Es besteht außerdem die Möglichkeit, einen einmaligen und nicht rückzahlbaren Bauzuschuss in Anspruch zu nehmen.

Nachhaltige Unterstützungen

Es lohnt sich auch auf eine umweltschonende Bauweise ein Augenmerk zu legen, da man auch hier mit Förderzuschlägen rechnen kann. Bei einem Niedrigenergiehaus beträgt die Förderung EUR 5.000, ein Optimalenergiehaus wird mit einem Betrag von EUR 10.000 gefördert und durch den Verzicht auf mineralölbasierte Dämmstoffe kann man ebenfalls mit einer Förderung von EUR 10.000 rechnen.
Beim Amt der oberösterreichischen Landesregierung kann sich jeder bei sämtlichen Fragen und Informationen zum Thema Wohnbauförderung wenden. Sie kann noch heuer bis zum 31.12.2021 beantragt werden.

Informationen gibt es unter:

https://www.land-oberoesterreich.gv.at

https://durchblicker.at/wohnbaufoerderung/oberoesterreich#vorhaben

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Quelle: wohnnet

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