Suche
Soziale Medien :

Wärmedämmung

Unter Wärmedämmung versteht man die Verminderung der Zirkulation von Wärmeenergie, damit ein Haus vor einer eintretenden Abkühlung geschützt wird. Im Bauwesen zählt sie zu den kostengünstigsten Maßnahmen, um für ein häusliches Wohlgefühl zu sorgen. Eine der wichtigsten Grundregeln ist, dass die Wärmedämmung bei Gebäuden normalerweise rund ums Haus erfolgt. Diese Baumaßnahme bringt Vorteile wie speicherwirksame Massen, einer Vermeidung der Überwärmung im Sommer und insbesondere der Heizkosteneinsparung mit sich. Sie leistet somit einen wesentlichen Beitrag für ein angenehmes Zuhause.

Dämmmaterialien

Bei Neubauten und Renovierungen führt das dicke Dämmen zu schnellen Ergebnissen. Bei diesen baulichen Maßnahmen kommen eine Bandbreite an Materialien zur Anwendung. Wichtig dabei ist, die Wahl des richtigen Produkts für den jeweiligen Einsatz der Baukonstruktion anzupassen.

Ein Dämmstoff muss verschiedenste Kriterien aufweisen, um für die erwünschte Dämmung zu sorgen: je nach Art der Dämmung kann der Anwendungsbereich von Industrieböden und Fußböden, bis hin zu Flachdächern reichen. Der Fachhandel kann die erforderlichen Produkte präsentieren und beratend auf die gewünschte Maßnahme reagieren. Wenn beispielsweise ein Augenmerk auf den Brandschutz gelegt wird, so wird die Auswahl auf weniger brennbare Dämmstoffe fallen.

Schaum als sicherer Dämmstoff

Bei den verschiedensten Dämmstoffen unterscheidet man zwischen der Lieferform, dem chemischen Aufbau, der Herkunft und den schlussendlichen Verwendungszweck. Bei Schaumglas, welches unter die Rubrik der mineralischen Dämmstoffe eingeordnet wird, kann man sich sicher sein, dass es frei von Schadstoffen- und zudem nicht brennbar und druckfest ist. Er kommt beispielsweise bei Flachdächern und Innendämmungen von Außenwänden zur Anwendung.

Ein weiterer mineralischer Dämmstoff ist das sogenannte Glasschaum-Granulat. Es besteht aus Recyclingglas und ist wegen seiner herausragenden physikalischen Eigenschaften alterungsbeständig. Das Material kommt beispielsweise unter der Fundamentplatte und bei Sanierungen von Altbauten zur Anwendung.

Glaswolle als Dämmmaterial für Fassaden

Die sogenannte Glaswolle kommt beispielsweise bei Dämmen von Fassaden zur Anwendung. Dies Material besteht aus Stoffen zur Glasherstellung und wird bei 1350 Grad geschmolzen, zu Fasern versponnen und schließlich zu einem Dämmstoff verarbeitet.

Effizientes Lüften

Als Grundregel gilt allerdings immer, im Eigenheim richtig zu lüften. Durch kurzfristiges Stoßlüften kommt es nämlich zu einem gesamten Luftaustausch. Beim Dauerlüften mit gekippten Fenstern besteht die Gefahr, dass der Raum speziell in der kalten Jahreszeit abkühlt und somit die wertvolle Heizenergie verloren geht.

 

Man sieht, dass es eine Menge an Dämmmaterialien gibt und diese können bei dem jeweiligen Bedarf gezielt zum Einsatz kommen. Man wünscht sich nämlich nichts anderes als ein heimeliges Zuhause, dass sich gemütlich anfühlt und dabei die kostbare Energie nicht abhandenkommt.

Vorheriger Beitrag
Die Sauna als Entspannungsoase
Nächster Beitrag
Das Dach