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Smart wohnen im Alter

Älter werden bedeutet nicht, dass man sich nun in einen Kokon zurückziehen und auf Hilfe von außen warten muss. Älter werden heißt vielmehr, selbstbestimmt einen gemütlichen (Wohn-)Raum für all das zu schaffen, was einem lieb ist und war. Aus diesem Grund passen sich Architekten, Einrichtungsplaner, Tischler und Co. an die Bedürfnisse der Best Agers an – und kreieren Möbelstücke und Designs, die den Alltag erleichtern und das Leben im Alter lebenswerter machen. So geht altersgerechtes Wohnen!

Umbau bereits bestehender Immobilien

Doch was heißt das eigentlich, altersgerechtes Wohnen? Mit dem Begriff wird eine Wohnform bezeichnet, die älteren Menschen ein barrierefreies und komfortables Leben ermöglicht. Dabei sollten Wohnung oder Haus so eingerichtet werden, dass die Bewohner möglichst lange selbständig und selbstbestimmt wohnen können. Bestehende Immobilien werden mit mehr oder weniger Handgriffen umfunktioniert: so lässt man Stufen unter einer Rampe verschwinden, die man mit Gehwagen und Rollstuhl bequem überwindet, im Bad werden eine bodengleiche Dusche mit Sitz und Haltegriffe eingebaut, die Küche wird so umgebaut, dass Arbeitsplatte und Kochstelle unterfahrbar sind und die wichtigsten Bedienelemente wie Lichtschalter, Türgriffe und Steckdosen in einer Höhe von 85 Zentimetern angebracht, für bestmögliche Bedienbarkeit.

Schon beim Neubau weiterdenken

Wer heute schon sein Zuhause von morgen plant, macht vieles richtig. Denn wir alle werden älter und, auch wenn man es sich in jungen Jahren noch nicht vorstellen kann, gebrechlicher und eingeschränkter in unseren Bewegungen. Die Architekten setzen darauf, schon bei der Planung des Traumhauses ein zusätzliches Zimmer ins Erdgeschoss zu verfrachten: als Büro einerseits, später als barrierefreies Schlafzimmer andererseits. Oder sie gehen gleich aufs Ganze und planen ebenerdige Bungalows, für die zwar viel Grundfläche gebraucht wird, über deren stufenlose Flächen man sich aber im Alter besonders freut. Barrierefrei beginnt schon im Außenbereich: ein gut ausgeleuchteter, ebener und rutschfester Weg erleichtert den Gang vom Auto zum Haus, automatische Öffnungshilfen bieten Unterstützung sowohl bei vollbeladenen Armen, als auch beim Befahren des Zuhauses mit dem Rollstuhl, Türbreiten von mindestens 90 Zentimeter erleichtern vieles, ein früh geplanter Freiraum für die spätere Installation eines Lifts ist immer eine gute Idee.

Design für jedes Alter

Wer in seinen besten Jahren seinen Wohnraum umrüstet, muss nicht auf schöne Möbel und einen guten Einrichtungsstil verzichten. Vielmehr steigt mit den Jahren der Bedarf an Komfort. Bequeme Relaxsessel, hochwertige Matratzen und praktische Badezimmermöbel schonen den Körper und erleichtern den Alltag, Seniorenmöbel, Sessel mit Aufstehhilfe, höhenverstellbare Couchtische und gut erreichbare Garderobemöbel erhalten eine hohe Lebensqualität möglichst lange. Dabei gibt´s keine Abstriche: moderne Farben und Designs, eine perfekte Einpassung in den Wohnraum und clevere Multifunktionalität sorgen für zahlreiche Möglichkeiten.

Förderungen für ein gutes Leben

Wenn Beine und Hände langsam unsicher werden und der Rücken zu schmerzen beginnt, wird es Zeit, das eigene Zuhause den neuen Lebensbedürfnissen anzupassen. Und zum Glück bekommt man Unterstützung in Form von Zuschüssen und Förderungen der Länder, Gemeinden, des Zivilinvalidenverbands und des Bundessozialamts – sowohl während des Neubaus, als auch für altersgerechte Umbaumaßnahmen. Die perfekten Anlaufstellen sind die Beratungsstelle Wohnbauförderung, der OÖ Energiesparverband und die Beratungsstellen für barrierefreies Bauen.

Kontakte finden Sie unter www.land-oberoesterreich.gv.at

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