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Keller mit Köpfchen

Wer einen Keller plant, dem stehen zahlreiche Möglichkeiten offen, wie er ihn nutzen kann. Ob als Abstellraum, Lager, Wäscheraum oder Heizungszentrale – der Keller als praktische Zusatzfläche ist ebenso beliebt, wie als Wohnraum. Wer gut plant, hat schon gewonnen!

Keller aus Meisterhand

Der Kellerbau ist eine Aufgabe für Profis. Ist die Entscheidung für diesen kleinen Luxus, der sich bezahlt macht, gefallen, geht es daran, den richtigen Partner für seinen Bau zu finden. Denn nur der Fachmann kennt die spezifischen Anforderungen wie beispielsweise schwieriges Gelände oder Hanglage und kann darauf reagieren. Ein gut konstruierter Keller bildet ein Fundament, das Feuchtigkeit draußen und Wärme drinnen hält, das durch seine Robustheit und Haltbarkeit den Nachhaltigkeitsgedanken unterstützt und sich auch beim Wiederverkauf des Hauses positiv bemerkbar macht.

Aus alt mach neu?

Bei der Kellersanierung gibt es zwei Möglichkeiten: die Sanierung von innen, und die von außen. Letztere ist die weitaus aufwendigere Variante, denn zuerst muss die Kelleraußenwand freigegraben werden um eine neue Isolierung zu schaffen. Die reine Innensanierung ist im Regelfall kostengünstiger, allerdings ist es mit ihr sehr schwer, aus dem Keller einen heimeligen Wohnraum zu schaffen. Das zeigt erneut wie wichtig es ist, sich bereits vor dem Hausbau mit dem Thema „Keller“ zu beschäftigen oder vor dem Kauf zu überlegen, ob man hier Abstriche machen kann.

Vielseitige Möglichkeiten

Dem „typischen“ Keller als kalte, graue Lagerfläche laufen moderne Wohnräume den Rang ab. Darin finden sich oft das Fitnesscenter, der private Spa-Bereich mit Sauna und Whirlpool, das Arbeitszimmer, der Weinkeller oder Partyraum oder sogar die kleine, feine Einliegerwohnung. Wer den Keller allerdings als zusätzlichen Wohnraum plant, muss höheren Anforderungen gerecht werden. Er braucht mehr Licht, eine gute Belüftung und muss beheizbar sein. Durch eine spezielle Außendämmung wird auch der Bau teurer, eine gute, preiswertere Idee ist es, den Keller in einen warmen und einen kalten Bereich aufzuteilen. Die Räume für Heizung oder Lager brauchen keine aufwendige Dämmung, sollten dann aber auf der gleichen Seite des Untergeschosses liegen. 

 

Besondere Planung unumgänglich

Der größte Feind des Kellers ist das Wasser. Es wirkt als Bodenfeuchte, als zeitweise aufstauendes Sickerwasser sowie als Druckwasser auf Boden und Wände ein. Von außen sieht der Käufer nicht viel – gerade deswegen ist es wichtig, sich an einen Profi zu wenden, der mit der ortstypischen Bodenbeschaffenheit vertraut ist. Ein Bodengutachten sorgt für Sicher- und Klarheit. Geht es ums Innere des Kellers, wie beispielsweise um das Einziehen von neuen Wänden oder Maßnahmen bezüglich tragender Wände, ist der Architekt oder Statiker Pflicht. Wer von Anfang an Fenster miteinplant, hat schon viel für natürliches Licht getan. Tageslichtlampen sorgen auch in dunklen Ecken oder Nischen für gute Sicht, indirekte Lichtquellen wie Stehlampen oder ein Elektrokamin sorgen für Gemütlichkeit.

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