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Jacuzzi – das pure Glück für Zuhause

Viele Menschen denken bei Whirlpool gleich an den Indoor-Klassiker, den man nur in der kalten Jahreszeit betritt. Ein warmer blubbernder Pool in den man steigt, wenn es draußen eisig ist, kann schon toll sein, doch auch diese haben sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt und zeigen sich heute als universelle SPA´s.

Whirlpools mit unterschiedlichen Größen und Funktionen gibt es wie Sand am Meer. Die unglaubliche Vielfalt treibt dabei so manch potentiellen Käufer sogar zur Verzweiflung. Eine Möglichkeit, das zu vermeiden, ist ein Beratungsgespräch in einem Fachgeschäft für Whirlpools. Das geht aber nur, wenn man sich darüber im Klaren ist, welche Funktionen man eigentlich haben möchte. Um die Entscheidung zusätzlich zu erleichtern, bieten manche Fachgeschäfte sogar die Möglichkeit an, ein Probebaden zu vereinbaren.

Sollte man im neuen Whirlpool auch schwimmen können, dann handelt es sich eigentlich um keinen Whirlpool mehr, sondern um ein SwimSPA. Falls Entspannung die primäre Kaufintention ist, dann könnte möglicherweise bereits eine Whirlwanne ausreichen. Die Whirlwanne bietet allerdings meist nur für ein bis zwei Personen Platz und das Wasser muss täglich abgelassen werden. Beim klassischen Whirlpool hingegen bleibt das Wasser kontinuierlich im Pool.

Zunächst ist es wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, für wie viele Personen der Whirlpool gedacht ist. Soll er lediglich einer kleinen Familie Platz bieten oder auch für eine Poolparty zu Acht geeignet sein? Abstufungen dazwischen sind natürlich ebenso möglich. Whirlpools für mehrere Personen haben gegenüber Zwei- oder Dreisitzern den Vorteil, dass sie mehrere unterschiedliche Whirlvarianten besitzen. Außerdem steht die Entscheidung an, ob es sich um einen reinen Sitzwhirlpool handeln soll oder ob Liegesitze integriert sind. Ein entscheidender Punkt beim Whirlpool sind die Düsen. Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Arten von Düsen, sogenannte Air-Jets (Luftdüsen) und sogenannte Hydro-Jets (Wasserdüsen). Wasserdüsen sind kräftiger und massieren die Muskulatur besser. Luftdüsen wiederum sorgen für ein angenehmes Prickeln auf der Haut. Allerdings haben Luftdüsen den Nachteil, dass sich die herausströmende Luft immer etwas kühl anfühlt.

 

Die Massagefunktion

Die wichtigste Funktion eines Whirlpools ist ohne Frage die Hydromassage. Der Name verrät schon, was es damit auf sich hat: Bei der Hydromassage sorgt Wasserdruck, der in unterschiedliche Stärken eingestellt werden kann, für die angenehm massierende Wirkung. Dabei drücken eine oder auch mehrere Massagepumpen Wasser und Luft durch die in der Whirlpoolwand integrierten Düsen, sodass verschiedene Massageeffekte entstehen. Hier gilt, je stärker die Pumpe ist, desto kräftiger ist auch die Hydromassage. 

Regelmäßige Hydromassagen sind genau wie herkömmliche Massagen wahre Stress-Killer. Mit einem bedeutenden Unterschied. Den meisten Menschen fällt es im heimischen Whirlpool wesentlich leichter, zu entspannen. Schon durch das Eintauchen in das warme Whirlpool-Wasser produziert das parasympathische Nervensystem Hormone, die unseren Geist und Körper entspannen und uns so ein Glücksgefühl verschaffen. Die sanften Massagestrahlen der Düsen sorgen gleichzeitig dafür, dass unsere Muskeln gelockert werden, sich Verspannungen lösen und die Durchblutung angeregt wird. Da das warme Wasser den Großteil unseres Gewichts trägt, werden Wirbelsäule und Gelenke angenehm entlastet. Diese zusätzlich entspannende Wirkung fördert den Stressabbau, wovon auch das allgemeine Wohlbefinden profitiert und sich als Folge meist auch die Schlafqualität verbessert. Für sportlich aktive Menschen bieten Hydromassagen viele Vorteile. Sie sind eine ideale Unterstützung bei der Vorbeugung von Muskelkrämpfen oder bei der Linderung von Prellungen oder auch Gelenkschmerzen. Gleichzeitig können Hydromassagen den Stoffwechsel anregen und den Blutkreislauf fördern. Wobei nun auch die Kostenfrage auftaucht.

 

 

Was kostet ein Whirlpool

Die Preise für Whirlpools unterliegen gravierenden Unterschieden. Das Preissegment reicht von 3.500 Euro für einen preiswerten Pool der Schweizer Marke Beliani bis hin zu rund 18.000 Euro für einen hochpreisigen Whirlpool von Jacuzzi, einen prominenten amerikanischen Hersteller von Bad- und Sanitäranlagen, der sich unter den Whirlpool- Herstellern zum Marktführer entwickelt hat. Ein Jacuzzi ist sozusagen der Porsche unter den Whirlpools, der auch die modernste Technik samt gesundheitsfördernder Hydrotherapie an Bord hat. Die Anschaffung eines Whirlpools gehört zu den Dingen, die man vermutlich nur einmal im Leben macht.

Daher gibt es vor dem Kauf einige Dinge zu beachten, damit sich die Energie- und Heizkosten auf lange Sicht niedrig gestalten. Nachstehend finden Sie die wichtigsten Punkte, die zur perfekten Isolierung und somit zu niedrigen Heizkosten beitragen. Und letztendlich entscheidet das Gesamtkonzept eines Whirlpools, ob dieser schonend für die Umwelt ist.

 

Auf den Stromverbrauch achten

Österreichs Klima wird von vier Klimazonen geprägt und unterliegt daher extremen Schwankungen. Aufzeichnungen der ZAMG belegen Temperaturen von minus 36 bis plus 39 Grad. Die durchschnittliche Heizperiode in Österreich ist von Mitte Oktober bis Mitte April. Whirlpools von Artic Spas werden in Kanada produziert und eignen sich gut für die rauen, winterlichen Bedingungen in Österreich. Manch andere Hersteller sparen bei der Isolierung oder nützen die von der Whirlpooltechnik produzierte Wärme nicht aus. Für südliche Länder mit wenigen Temperaturschwankungen ist das kein Problem. Bei uns sind das jedoch die ersten Faktoren, die zur Reduktion von Energiekosten beitragen. Die laufende Pumpen und Heizstäbe erzeugen im Inneren des Whirlpools Temperaturen von bis zu 50 Grad. Diese Wärme sollte ebenfalls zur Wasserwärmung genutzt werden. Der jährliche Stromverbrauch eines im Freien aufgestellten Jacuzzis für vier Personen kann sich zwischen 2500 bis zu 7500 kWh belaufen – das bedeutet, dass die Strommenge je nach Modell bis zum Dreifachen betragen kann.

FOTOS: VILLEROY & BOCH, WORLD4SPAS.COM

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