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Die mineralische Bauweise

Bevor man sein geplantes Bauvorhaben in die Realität umsetzen möchte, so gilt es sich im Vorhinein für den erwünschten Baustoff zu entscheiden. Beton gehört als mineralischer Baustoff zu einem besonders geschichtsträchtigen Material-seit dem 18.Jahrhundert hat sich nämlich dieses Material mit Zement als Bindemittel als gebräuchliche Bauart etabliert und genießt bei einem möglichen Hausbau an immer mehr Beliebtheit. Zu den traditionellen mineralischen Baustoffen gehören neben Naturstein und Lehm, Keramik, Gips und Kalkmörtel. Einer der wesentlichsten Aspekte, der für die Wahl dieser Bauweise spricht, ist die besonders lange Lebensdauer. Ein bekleideter Ziegel bringt es nämlich zu einer Lebensdauer von erstaunlichen 120 Jahren.

Zu den typischen Grundbaustoffen im Massivbau gehören gebrannte Ziegel, Gasbetonsteine, Blähtonsteine und Holzmantelsteine. Lehmziegel kommen heutzutage ebenso immer mehr zur Anwendung. Bei der Wahl dieser widerstandsfähigen Bauweise gilt zu beachten, dass die jeweiligen Baustoffe eine gewisse Abbindezeit benötigen. Da bei Minusgraden Beton und Mörtel nicht abbinden, ist somit von einer Baustelle im Winter abzuraten.

Neben der bereits erwähnten langen Lebensdauer bietet das angewendete Material Brandschutz, da es wegen der Eigenschaft eines anorganischen Materials nicht brennbar ist. Bei einem hoffentlich nicht eintretenden Hausbrand  ist die Brandbelastung somit wesentlich geringer und verbliebene Brandschäden können auf die leichteste Weise behoben werden. Ein weiterer wichtiger Vorteil bildet der Luft-und Tritthallschutz. Er basiert auf einer großen Fläche der Rohdecke, einer schwimmenden Aufbringung des Estrichs und der Entkopplung des Trittschalls. Nach der erfolgreichen Befestigung der massiven Wände sind sie zweifelsohne luft- und winddicht. Erst durch die Garantie dieser Dichtungen kann sich auch die erbetene Wärmedämmung in den eigenen vier Wänden entfalten. Eine vollzogene Wärmedämmung führt dazu, dass einer Kondensation entgegengewirkt wird. Es sind außerdem durch die Eigenschaft eines anorganischen Materials Verfaulungen oder Verrottungen ausgeschlossen.

Wegen dem zweifelsohne fortschreitenden Klimawandel werden die Hitzetage mit über 30 Grad Celsius in der nahen Zukunft rasant zunehmen. Jene solare Energie, die tagsüber von Böden, Wänden und Decken aufgenommen werden, kann sich nach Sonnenuntergang in der Raumluft entfalten. Man kann durchaus festhalten, dass Baustoffe wie Ziegel, Beton oder Putze keinen negativen Einfluss auf die Umwelt haben. Sie tragen gar dazu bei, dass die Innenluft eine gute Qualität vorweist.

Die Masse des Materials sorgt somit sowohl im Winter als auch im Sommer für einen angenehmen Temperaturausgleich. Nachhaltigkeit, Wärmedämmung und Brandschutz sind somit wesentliche Faktoren des Materials und man sollte diese Möglichkeit des Baumaterials allemal in Erwägung ziehen. Die Investition in diesem Baustoff ist sicherlich eine für viele Jahre, für folgende Generationen und gilt wegen des hohen Wiederverkaufswerts als sichere Wertanlage.

Zusätzlich sind durch die mineralische Bauweise Häuser massiver ausgestattet und können deshalb als katastrophensicher bezeichnet werden. Bei unvorhergesehenen Naturereignissen kann man damit rechnen, dass sich der erlittene Schaden deutlich in Grenzen hält.

 

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