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Die Fassadensanierung

Die Fassade kommt aus dem lateinischen Wort „faciem“ und bedeutet übersetzt Gesicht. Ein Gesicht möchte sich stets von seiner besten Seite präsentieren. Deshalb muss bei einer Fassade manchmal nachjustiert und manche Schönheitsfehler gegebenenfalls korrigiert werden. Sie gilt als gestalterisches Teil eines Hauses und bildet die sichtbare Hülle eines Eigenheims. Nach außen hin betrachtet bietet sie den benötigten Schutz vor Witterungsverhältnissen und nach innen erfüllt sie die Aufgabe, eine angenehme Raumatmosphäre zu garantieren. Wegen den besonders wichtigen Aufgaben sollte man sie auch stets im Auge behalten.

Eine Hausfassade muss über die Jahre hinweg gesehen einiges aushalten- sie ist nämlich sämtlichen Witterungsbedingungen ausgesetzt und muss diese immer wieder standhalten. Nach einer gewissen Zeit kann es deshalb zu offensichtlichen Abnützungserscheinungen kommen. Sie kann beispielsweise  Risse oder Löcher aufweisen. Eine Begutachtung der hauseigenen Fassade muss somit unbedingt von Zeit zu Zeit stattfinden. Spätestens nach der Sichtung von ganz frischen Rissen und Schäden im Putz sollten die Alarmglocken beginnen zu läuten. Es könnte sich bereits um einen Wassereinbruch handeln, der dringend behoben werden muss.

Das Ziel einer Fassadensanierung ist den Ist-Zustand wieder herzustellen, um somit den Wert des Gebäudes zu erhalten. Bei geringen Mängeln genügt öfter nur das Streichen der Fassade oder das Ausbessern von Putzstellen. Kleinere Risse am Putz, Risse im Mauerwerk, verwitterte Fassaden und gerissene Fugen sind unter anderem typische sanierungsbedürftige Schäden.

Der erste Schritt einer Fassadensanierung bildet eine umfassende und detaillierte Schadensanalyse. Ein qualifizierter Fachmann kann bei der Feststellung der Mängel behilflich sein und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Eine Abnützung des Mauerwerks und Fassade können sehr unterschiedlich sein und es bedarf deshalb einer exakten Analyse und einem zielgerichteten Vorgehen. Schließlich kann durch diese gezielte Analyse ein Sanierungsplan erstellt werden, um die erforderlichen Maßnahmen zur Wiederherstellung festzulegen. 

Bei Putzschäden sollte man beispielsweise einen Neuputz in Erwägung ziehen, wenn der alte Putz aus funktionalen Gründen seiner Aufgabe nicht mehr gerecht wird. Ein frischer Putz gewährleistet auch, dass die Dämmschicht erneuert wird. Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Putzsorten.

Der mineralische Putz bringt den Vorteil mit sich, dass er für die Grunderhaltung des Hauses beiträgt. Er reguliert die Feuchtigkeit. Kunstharz-Putz haftet besonders gut und man kann ihn als besonders wetterresistent bezeichnen. Man muss auch bei der Wahl des neuen Putzes auf die Konsistenz achten. Je grobkörniger, umso mehr Schmutz muss mit einberechnet werden. Faserzement ist ein idealer Baustoff, der immer wieder zur Anwendung einer Fassadensanierung kommt.

Faserzement ist ebenfalls ein idealer Baustoff, der als Element zur Fassadensanierung zum Einsatz kommt. Diese Platten werden auf Holzunterkonstruktionen montiert und durch dieses Material werden der Witterungsschutz und die Wärmedämmung bautechnisch voneinander getrennt.

Durch die Wiederinstandsetzung der Fassade kann man zweifelsohne dafür sorgen, dass die Lebensdauer eines Gebäudes verlängert wird und dabei einen wesentlichen Beitrag für die Aufrechterhaltung des gewohnten Wohnstandards leisten.

 

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