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Wie plane ich eine erfolgreiche Sanierung?

Eine präzise und allumfassende Untersuchung eines Hauses gilt als wohl wichtigste Grundlage, um eine geplante Sanierung in die Realität umzusetzen. Je punktgenauer diese Überprüfung erfolgt, desto eher kann man eine Sanierung vernünftig angehen. Schließlich führt die exakte Prüfung dazu, dass Kosten und Termine eingespart werden.

Bevor man gedenkt einen Sanierungsplan zu erstellen, so gilt es vorerst die zur Verfügung stehenden Baupapiere auszuforschen und zu überprüfen. Hierzu werden Pläne, allfällige Berechnungen und Baubeschreibungen gezählt. Diese geben genaue und notwendige Informationen über das vollzogene Bauprojekt und auf Basis dieser Unterlagen kann eine gründliche Analyse durchgeführt werden. Damit man zu den Dokumenten gelangt, gilt es die Akten des Eigentümers, Architekten, Baumeisters und der verantwortlichen Baubehörde ausfindig zu machen. 

Wenn nun der erste Schritt abgeschlossen ist, gilt es die vorhandenen Schäden zu definieren. Die dafür zuständigen Experten können die Schwachstellen eines Hauses genauestens eruieren und die durchgeführten Untersuchungen professionell und treffsicher führen. 

Neben den typischen Baumängeln kann Wasser als einer der größten Feinde eines Hauses bezeichnet werden. Die meisten Schäden stehen im Zusammenhang mit Wasser- sei es in flüssiger, fester oder gasförmiger Form. Deshalb ist es besonders wichtig, diejenigen Bauelemente genauestens unter die Lupe zu nehmen, die durch beispielsweise Niederschlagswasser nach einer gewissen Zeit in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Man sollte auch jegliche Schäden nicht außer Acht lassen, die außerhalb des Gebäudes entstehen können. Mangelhafte Abdichtungen sind meistens die Gründe dieser Mängel. 

Durch eine genaue Sichtung der Baulichkeit wird der Zustand des Gebäudes festgestellt. Es gilt jedoch zu beachten, dass eine Sichtprüfung für eine umfassende Gesamtbeurteilung alleine nicht ausreicht. Man muss bei der Inspizierung nämlich genauer ins Detail gehen – deshalb ist es notwendig, einen Blick in das Innenleben eines Gebäudes zu werfen. Es bedarf somit einer Öffnung von Bauteilen, um den exakten Ist-Zustand des Gebäudes definieren zu können. 

Durch die sogenannte Bauthermographie bekommt man einen Aufschluss über den Status quo der Wärmedämmung eines Hauses. Thermograme stellen die Wärmeverteilung von Bauteiloberflächen optisch dar. Dies wird schlussendlich durch eine Wärmebildkamera visualisiert. Mithilfe von weiteren Messgeräten wird die Feuchtigkeit von Bauteilen ermittelt und gibt konkrete Aufschlüsse über den aktuellen Zustand der Bauwerksabdichtungen. Anhand der durchgeführten und umfangreichen Analysen kann schlussendlich eine genaue Detailanalyse präsentiert werden. 

Es gilt zu beachten, dass die detaillierte Bestandsaufnahme nur durch ein gründliches Fachwissen und ausreichend Erfahrung erfolgen kann. Es kommen deshalb natürlich nur Baufachleute in Frage, die sich mit dieser Materie genauestens auskennen. Sie besitzen über die erforderliche Expertise, um die benötigten Sanierungsvorschläge stellen zu können. 

Wenn man dies beachtet, so steht einer sicher gestalteten Voranalyse für mögliche Sanierungsarbeiten am Eigenheim nichts mehr im Wege. 

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