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Das Dach

Das  Dach übernimmt vielerlei Funktionen. Es bietet Schutz vor jeglicher Witterung, schirmt einen von der Außenwelt ab und gilt zudem als Aushängeschild eines Eigenheims. Es übernimmt zudem wichtige Aufgaben wie die Wärmedämmung und Wärmeeffizienz.

Diese Baukomponente wird im Expertenkreis auch als die fünfte Fassade bezeichnet und bildet den Abschluss von Bauarbeiten. Es benötigt genügend Stabilität, da in manchen Wohngebieten äußere Witterungsbedingungen besonders intensiv ausfallen. Temperaturunterschiede, Schnee- und Eislast und Niederschläge sind Einflussfaktoren, die ein funktionstüchtiges Dach entgegenwirken muss. Für eine adäquate Wahl muss primär auf die Vorschrift des Bebauungsplanes geachtet werden. Neben der Entscheidung der Dachform muss man ebenfalls Aspekte wie die der Dachneigung, Traufe, Traufhöhe und Regenbelauf berücksichtigen. Schließlich übernimmt ein Dach die Schutzfunktion des Schallschutzes. Eine gute Dachkonstruktion führt somit zu einer Dämpfung der Schalleinwirkung und Entwicklung.

Die wohl am meisten nachgefragte Dachart ist die des Satteldachs. Es handelt sich um zwei Dachflächen, die spitz zusammenlaufen. Die meist gewählte Neigung beträgt 45 Grad und die dadurch gewonnene Fläche kann als Dachgeschoss dienen. Es gilt zudem als sehr witterungsfest und die Wartungsarbeiten fallen im Vergleich zu anderen Dachformen gering aus. In besonders regenreichen Regionen gewährleistet das Satteldach durch den steilen Neigungsgrad ein gutes Abfließen von Regen und verhindert zudem das unkontrollierte Abrutschen von Schneemassen. Zudem kann ein Satteldach bei auftretender Hitze diese im moderaten Bereich halten. Schließlich ist die Konstruktionsweise einfach und weniger kostspielig und wird in den verschiedensten Neigungswinkeln erbaut.

Neben dem Satteldach gibt es eine Bandbreite an anderen Dachformen- die individuelle Geschmacksrichtung kann somit stets berücksichtigt werden. Ein Pultdach weist eine geneigte Dachfläche auf und eignet sich besonders für Photovoltaikanlagen. Der Neigungswinkel beträgt bei dieser Dachform mehr als 10 Grad. Durch diese Neigung kann das Obergeschoss umfassend genützt werden und die Bewegungsfreiheit ist nicht eingeschränkt. Somit gewährleistet diese Dachform genügend Spielraum für individuelle und kreative Gestaltungsmöglichkeiten und zeichnet sich zudem durch Möglichkeiten der Energieeffizienz aus. Durch die spezielle Bauform kann man zudem mit einer bestmöglichen Helligkeit auf der nicht geneigten Seite des Hauses rechnen.

Bei Flachdächern beträgt der Neigungsgrad weniger als 10 Grad. Es handelt sich bei dieser Dachart um Sonderkonstruktionen, die einige Vorteile mit sich bringen- das Eigengewicht ist gering und die unter dem Dach befindlichen Räumlichkeiten können natürlicher belichtet werden. Es besteht zudem die Möglichkeit die Fläche zu begrünen und als Dachterrasse zu nützen.

Der Gestaltungsmöglichkeiten von Dächern sind somit keinerlei Grenzen gesetzt und sämtliche individuelle Geschmacksrichtungen und Gestaltungsideen können berücksichtigt werden.

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